Laura Hannig traf beim 17:17 des TSV Ladbergen gegen den BSV Roxel 2 am Sonntagabend acht Mal. Damit ist Platz zwei sicher. Foto: Jörg Wahlbrink

TSV Ladbergen gibt Sieg aus der Hand und steigt doch auf

Jubel in Ladbergen, niedergeschlagene Gesichter in Lengerich machen die Stimmungslage deutlich. Während die HSG-Damen alle Aufstiegshoffnungen begraben müssen, machte es der TSV wieder sehr spannend. 

Zwar kamen die Damen des TSV Ladbergen über ein 17:17 im letzten Heimspiel gegen den BSV Roxel 2 nicht hinaus, dennoch reichte dieses Remis, um eine Woche vor Saisonschluss den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen.

Die Ladbergerinnen profitierten dabei vom 26:21-Sieg des Tabellenführers TB Burgsteinfurtgegen Verfolger Friesen Telgte und der 25:26-Heimniederlage des Nachbarn HSG Hohne/Lengerich gegen den SC Nordwalde. Damit büßten die Lengericherinnen ihre letzte Chance ein, vielleicht doch noch auf einen Aufstiegsplatz aufspringen zu können.

Spitzenreiter TB Burgsteinfurt hatte sich bereits am Samstag beim 29:25-Sieg im Nachholspiel an die Tabellenspitze der Bezirksliga gesetzt und damit nach langen Wochen den TSV Ladbergen abgelöst. Dieser zitterte sich am frühen Sonntagabend förmlich zum Aufstieg. Gut eine Minute vor Schluss der Partie gegen Roxels Reserve führte der TSV mit 17:15. Nach einer Auszeit der Gäste schafften diese in den letzten Sekunden sogar noch den Ausgleich. Barbara Meyer traf dabei doppelt für den BSV, das 17:17 fiel drei Sekunden vor Schluss. Während die Gäste das Remis fast wie einen Sieg feierten, sanken die Ladberger Spielerinnen enttäuscht und wohl auch entkräftet auf den Boden.

Sowohl der TSV als auch die HSG können nur ihre Auswärtsspiele am kommenden Samstag in Nordwalde beziehungsweise Wettringen gelassen angehen.

Ein ausführlicher Bericht folgt noch.

 

Bericht WN 07.05.2018 Uwe Wolter

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